Deutsche Oper Berlin - "Jewels"

Staatsballett Berlin
Choreographie von John Cranko
Musik von Sergej Prokoffjew

Der Choreograph George Balanchine wurde vom Funkeln von Juwelen in einem Schaufenster an der schicken New Yorker 5th Avenuein den Bann gezogen. Und was tat er? Er ließ er sich von ihrem Glanz zu einem neuen Ballett inspirieren: "Jewels".

Heraus kam ein abendfüllendes Ballett im neoklassischen Stil, das keine Handlung hat. Doch "Jewels" ist kein abstraktes Ballett - "Jewels" will die Sinne durch eine perfekte Kombination von Musik und Bewegung betören.

Der erste lyrische Teil mit dem Namen "Emeralds", also Smaragde, zur Musik von Gabriel Fauré soll die Romantik Frankreichs wachrufen mit all ihrer Eleganz, der beindrucken Mode und dem Duft raffinierter Parfums. Der zweite Teil "Rubies", die Rubinen, könnte für das energiegeladene Amerika der Jazz-Ära stehen. Für diesen Teil wählte Balanchine die feurige Musik von Igor Strawinsky. Zur Musik von Peter I. Tschaikowsky weckt schließlich der dritte Teil "Diamonds", die Diamanten, Erinnerungen an die Eleganz und Opulenz des Balletts des zaristischen Russlands. Der Abend zeichnet nicht nur unterschiedliche Abschnitte der Tanzgeschichte nach, sondernauch wichtige Stationen im Leben Balanchines, der aus Russland über Frankreich in die Vereinigten Staaten emigriert war.

Choreographie : George Balanchine
Bühne: Pepe Leal
Kostüme: Lorenzo Caprile

Es tanzen: Solisten und Corps de ballet des Staatsballetts Berlin
Mit: Shoko Nakamura
Musikalische Leitung: Robert Reimer
Orchester der Deutschen Oper Berlin

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20,00 - 68,00 Euro

135 Minuten inkl. 2 Pausen