Hörtipp – 7 Tage online

Musikserie

Marmorbüste von Johann Sebastian Bach in Leipziger Bachmuseum; © imago/Mario Kühn

So 15:04 - 17:00 Uhr - Johann Sebastian Bach

Man muss kein Berufsmusiker sein, um bei Johann Sebastian Bach eine nie mehr erreichte Einheit von Fantasie, Ordnung und Herzblut zu bewundern.

Leuchten wir also im kulturradio ein wenig in seinen Kosmos hinein – mit einer Sendereihe in 26 Folgen von Michael Struck-Schloen.

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Aktuelle Rezensionen

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  • Philharmonie Berlin 

    Stefano La Colla, Tenor; © Alba Falchi

    Giacomo Puccini: "Tosca"

    Wie gewohnt nutzen die Berliner Philharmoniker ihre Opernproduktion der Baden-Badener Osterfestspiele konzertant in Berlin nach. Diesmal Puccinis "Tosca". Überzeugen kann dabei nur der Tenor Stefano La Colla.

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  • Komische Oper Berlin 

    Staatsballett Berlin | Nacho Duato: Erde © Fernando Marcos

    Staatsballett Berlin: Duato | Shechter

    In dieser Saison, wie auch schon in der letzten, war fast jede Premiere des Berliner Staatsballetts ein Politikum, etwa dank Tänzer-Streik und Anti-Sasha-Waltz-Protesten. Die Premiere gestern Abend in der Komischen Oper war es wegen Nacho Duato.

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  • Konzerthaus Berlin 

    Dmitrij Kitajenko; Foto: Gert Mothes; © Dmitrij Kitajenko

    Konzerthausorchester Berlin unter Dmitrij Kitajenko

    Erotik und Walzerseligkeit: In der Kurzfassung des "Rosenkavaliers" kamen die berühmten Klangfarben des Konzerthausorchesters zum Vorschein.

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  • Klavier 

    Sokolov: Mozart Rachmaninov Concertos; Montage: rbb

    Sokolov: Mozart Rachmaninov Concertos

    Kultisch verehrt, aber: Seit 2013 hat der russische Meisterpianist Grigori Sokolov das Konzertieren mit Orchester ganz aufgegeben – angeblich aufgrund des Unglücks über nicht ausreichende Probenzeiten.

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  • Vokalmusik 

    Gustav Mahler: Das Lied von der Erde © Tudor | Montage: rbb

    Gustav Mahler: "Das Lied von der Erde"

    Gustav Mahlers sinfonischer Liedzyklus "Das Lied von der Erde",  neu aufgenommen von den Bamberger Symphonikern unter der Leitung von Jonathan Nott, mit den beiden Sängern Roberto Saccà, Tenor und Stephen Gadd, Bariton.

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  • Philharmonie Berlin, Kammermusiksaal 

    "Carte Blanche"

    Stipendiaten der Orchester-Akademie

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  • Arien 

    Julia Lezhneva: Carl Heinrich Graun; Montage: rbb

    Julia Lezhneva: Carl Heinrich Graun

    Auf ihrem dritten Album nach dem Wechsel zur DECCA singt die (inzwischen) Endzwanzigerin Julia Lezhneva nicht weniger als elf Weltersteinspielungen von Arien Carl Heinrich Grauns.

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  • Gesang 

    monte soprano: Deutsche Volkslieder; Montage: rbb

    Deutsche Volkslieder

    Noch immer aktuell: Der Absolventenchor des Windsbacher Knabenchores Monte Soprano hat zusammen mit dem Pianisten Manfred Meier-Appel und unter der Leitung von Karl-Friedrich Beringer eine CD mit Volksliedern herausgegeben.

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  • Philharmonie Berlin 

    Martha Argerich und Daniel Barenboim; © imago stock&people

    Festtage der Staatsoper: Martha Argerich und Daniel Barenboim

    Als schon alles vorbei ist, geht es erst richtig los: Nach zwei Stunden folgen noch 40 Minuten Zugaben – und auf diese Weise erreicht der Duo-Nachmittag von Martha Argerich und Daniel Barenboim seinen eigentlichen Höhepunkt.

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  • Konzerthaus Berlin 

    Konzerthausorchester Berlin; © Marco Borggreve

    Hector Berlioz: "Grande Messe de Morts"

    Der Philharmonische Chor Berlin und die Berliner Singakademie fanden zu einem homogenen Klang zusammen - aber Beseelung wollte nicht recht gelingen.

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Serie

Dr. Simon Maguire mit Richard Wagner Manuskript bei Sothebys in München, 2008; Foto: ©

Die verschollenen Wagner-Partituren des Adolf Hitler

Fünfteilige Hörstück-Serie von Michael Lissek

1939 bekommt Hitler zu seinem 50. Geburtstag Originalpartituren Richard Wagners geschenkt: "Rienzi", "Liebesverbot", "Die Feen" und die ersten zwei Teile des "Ring". Zuletzt gesichtet wurden die Partituren 1940 in Hitlers Privatwohnung von Rochus Misch, seinem Leibwächter. Danach blieben sie verschollen.

Seit 1945 suchen die Wagner- und NS-Fachleute nach dem Verbleib des Wagner-Erbes. Wir suchen mit. Zumindest tun wir so, als ob. Denn die fünf Hörstücke nehmen die "Geheimnisse" um die Partituren nicht ganz so ernst. Sie bilden einen Resonanzraum für das Geraune, das sich immer dann einstellt, wenn es um Adolf Hitler und Richard Wagner geht.

Dank der Montagekunst des Autors entsteht ein absurdes Theater der Suche, ein groteskes Verwirrspiel um NS-Mythen, ein wunderliches Ding aus "facts" und "fiction".

Eine Produktion des SWR

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