Mo 20.03.2017 - Interreligiöses Projekt "New Hamburg" für Kulturpreis nominiert

Das Projekt ist im Hamburger Stadtteil Veddel angesiedelt, in dem zahlreiche Migrantinnen und Migranten leben.

In künstlerischen Beiträgen werden Visionen für eine Einwanderer-Stadt der Zukunft entwickelt, wie es hieß. Zudem gibt es Angebote zur interkulturellen Begegnung und zu Beratungen. "New Hamburg" ging aus einem Festival im Jahr 2014 hervor und ist eine Initiative des Deutschen Schauspielhauses, des evangelischen Kirchenkreises Hamburg-Ost und der evangelischen Immanuelkirchengemeinde, wo es beheimatet ist. Das Projekt leiste hervorragende Arbeit in einem Stadtteil, in dem Menschen zahlreicher Glaubensrichtungen mit- und nebeneinander leben, sagte der Hamburger Kultursenator Brosda anlässlich der Nominierung. Mit dem Projekt sei ein Ort für Sprachcafes, Theaterstücke und vieles mehr entstanden.

Der Sonderpreis "Kultur öffnet Welten" zeichnet herausragende kulturell-künstlerische Projekte aus, in denen laut Ausschreibung neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus der Kultur mit Partnern aus anderen Bereichen erprobt werden, darunter religiöse Gemeinschaften. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.