Eduardo Mendoza ©imago stock&people

Mi 19.04.2017 - Cervantes-Literaturpreis für Eduardo Mendoza

Der Krimi-Autor wird morgen mit dem wichtigsten spanischen Literaturpreis ausgezeichnet.

Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, der 74-jährige Autor verfüge über eine "literarische Sprache voller Raffiniertheiten und Ironie".

Typisch für Mendoza ist ein surrealer Blick auf die Wirklichkeit, etwa in dem 1990 erschienenen Roman "Nichts Neues von Gurb". Gurb ist ein Außerirdischer, der sich in Barcelona kurz vor den Olympischen Spielen verliert und das Aussehen bekannter Persönlichkeiten einnehmen kann. Das erlaube dem Autor, das Verhalten seiner Landsleute mit Witz und Abstand zu betrachten. Weitere Romane von Mendoza sind "Das Geheimnis der verhexten Krypta" (1978), "Die Stadt der Wunder" (1986) und "Niemand im Damensalon" (2001).

Der Cervantes-Preis ist mit 125.000 Euro dotiert und wird vom spanischen Königspaar vergeben.