Mo 06.11.2017 - Ai Weiwei fühlt sich nicht als Berliner

Der chinesische Künstler Ai Weiwei fühlt sich in Berlin nicht zu Hause.

Er sagte, er fühle sich komfortabel, sicher und gut. Außerdem sei er sehr dankbar über die Aufnahme in Berlin. Er könne die Stadt aber nicht sein Zuhause nennen. Er sagte der Morgenpost, er fühle sich allen Menschen verbunden, die alles hinter sich lassen mussten.

Mit dem Verlust von Heimat befasst sich Ai Weiwei auch in seinem neuen Film mit dem Titel "Menschlicher Fluss". Dafür hat er Flüchtlingslager in 23 Ländern aufgesucht. Ai Weiwei sagte, es sei nicht leicht, in ein anderes Land zu gehen, vor allem, wenn man dort als nutzlos und als Bürde betrachtete werde.

Ai Weiweis Film kommt Mitte November in die Kinos.