Fr 10.11.2017 - Ausstellung zeigt Umgang mit NS-Täterorten

Berlin war zwischen 1933 und 1945 der zentrale Ort, an dem die Verbrechen des Nationalsozialismus geplant, organisiert und durchgeführt wurden. Daran erinnern heute Gedenkstätten, Mahnmale und Dokumentationszentren. Bis zu ihrer Einrichtung war es jedoch ein langer Weg. Wie unterschiedlich der Umgang mit den Orten der NS-Taten in West-Berlin war, zeigt nun eine neue Ausstellung.

Die Schau reicht von der Verdrängungspolitik der 1950er Jahre über erste Versuche, das Schweigen mit Ausstellungen zu brechen, bis hin zur Einrichtung von Dokumentations- und Gedenkorten und der Frage des Umgangs mit Täterorten heute.

Im Mittelpunkt stehen das Haus der Wannsee-Konferenz, zu dessen 25jährigem Bestehen die Ausstellung erarbeitet wurde, und die Topographie des Terrors, wo die Schau ihre zweite Station hat.

Die Ausstellung "Ausgeblendet – Der Umgang mit NS-Täterorten in West-Berlin" in der Topographie des Terrors ist vom 10. bis 29. November täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.