Mo 06.11.2017 - Regiepreis für "Nebel im August"

Der deutsche Regiepreis "Metropolis" geht an den Film "Nebel im August" von Kai Wessel.

Der Film erzählt ein Euthanasie-Drama in der Nazi-Zeit nach dem Roman von Robert Domes. Die Jury erklärte, er zeige Menschlichkeit in einem unmenschlichen System. Der Regiepreis wurde zum siebten Mal an der Filmhochschule in München verliehen. Der Preis wird von dem Bundesverband Regie für herausragende Leistung an Regisseure vergeben.

Der geschäftsführende Vorstand des Verbandes, Stephan Wagner, sagte in seiner Begrrüßungsrede, man wolle weiter für eine faire Vergütung der Regisseure streiten. Der Verband kritisiert unter anderem die Pläne der Ministerpräsidentenkonferenz für eine massive Ausweitung der Mediathekenauswertung von Filmen. Wagner sagte, diese Pläne legten Feuer an das Dach des Geschäftsmodells der Regisseure.