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Besucher vor dem Pergamonaltar (dpa-Archivbild)

Museum

Auszeit für den Pergamon-Altar

Der weltberühmte Pergamonaltar in Berlin wird von 2014 an voraussichtlich für drei Jahre nicht mehr für die Öffentlichkeit zu sehen sein. Grund sind Bauarbeiten an dem stark renovierungsbedürftigen Pergamonmuseum. "Das wird uns schmerzlich treffen", sagte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am Dienstag. "Wenn wir es irgendwie vermeiden könnten, würden wir es tun."

Der Pergamonaltar aus dem 2. Jahrhundert vor Christus ist die Hauptattraktion der Berliner Museumsinsel. Allein im vergangenen Jahr hat das im Jahr 1930 eigens für den Altar gebaute Museum 1,3 Millionen Besucher angezogen. Für die vom kommenden Jahr an geplante Renovierung werden jeweils Teile des Hauses geschlossen, nicht das ganze Gebäude.

Die Preußenstiftung, eine der größten Kulturinstitutionen weltweit, ist für alle Staatlichen Museen in Berlin und für die Staatsbibliothek zuständig. Zwei große Projekte werden sich nach Angaben Parzingers länger verzögern als bisher geplant. So wird das von David Chipperfield entworfene zentrale Eingangsgebäude für die Museumsinsel nicht mehr 2014 fertig. Auch der Lesesaal der Staatsbibliothek Unter den Linden wird wohl frühestens im kommenden Winter eröffnet.

Stand vom 07.02.2012

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 07.02.2012 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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