
Berlins Bode-Museum hat 44 seit Kriegsende verschollene Sammlungsstücke zurück bekommen. Die Objekte spätantiker-byzantinischer Alltagskultur waren als Kriegsbeute in die frühere Sowjetunion transportiert worden und 1958 nach Leipzig gelangt.
Im Ägyptischen Museum der Universität Leipzig seien sie nun als Eigentum der Staatlichen Museen zu Berlin identifiziert worden, sagte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am Montag in Berlin. Er sprach von einem "großen Glück für das Museum".
Etwa die Hälfte der 6.000 Objekte des heutigen Museum für Byzantinische Kunst waren nach 1945 in die Sowjetunion gelangt. Nicht alle Stücke kehrten zurück. In den vergangenen Jahren wurden den Angaben zufolge mehrfach Stücke der Berliner Sammlung in Ausstellungen in Russland entdeckt.