​Preisverleihung im Roten Salon, Volksbühne: Ralf C. Grewe liest aus seiner Siegergeschichte "Tumorem superavi"; Foto: © Thomas Ernst

- Ralf C. Grewe: "Tumorem superavi"

2014 ging der Walter Serner Preis den Brandenburger Autor Ralf C. Grewe. Seine Kurzgeschichte "Tumorem superavi" überzeugte die Jury, weil diese lebensnah, authentisch und überraschend aus dem Mikrokosmos eines Berliner Gymnasiums erzählt.

"Tumorem superavi" handelt von einem neuen Schüler aus Nordrhein-Westfalen, der in Berlin ein Außenseiter bleibt. Die Nachricht von seiner Krebserkrankung stellt alles auf den Kopf – nicht nur sein Leben, sondern auch das der Lehrer und Mitschüler, die sich angemessen verhalten wollen. Dramaturgisch gewinnt die Geschichte dabei Schritt für Schritt an Leichtigkeit und führt auf ein unerwartetes Ende zu.

Ralf C. Grewe wurde 1956 in Duisburg-Rheinhausen geboren und arbeitet als Restaurator, Auktionator, Kunst- und Antiquitätenhändler. Er lebt in Hennigsdorf bei Berlin. Der Walter-Serner-Preis ist seine erste literarische Auszeichnung.

Gastjurorin 2014 war die Schriftstellerin Katja Lange-Müller, die auch die Laudatio auf den Preisträger hielt.

2014 gingen 700 gültige Bewerbungen für den Walter Serner Preis ein.