Walter-Serner-Preis

- Walter-Serner-Preis 2017

Knapp 800 Einsendungen sind beim kulturradio vom rbb eingegangen. Autorinnen und Autoren waren eingeladen, bisher unveröffentlichte Kurzgeschichten einzusenden, die vom "Leben in den großen Städten" erzählen.

Über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden die fünf Jurymitglieder Roland Schneider und Anne-Dore Krohn vom rbb, Ernest Wichner und Sabine Büdel vom Literaturhaus Berlin sowie die Schriftstellerin Angelika Klüssendorf.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird Anfang Dezember verliehen.  Die Gewinnergeschichte wird vom kulturradio vom rbb aufgezeichnet und im Programm gesendet.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren unter anderen: Silke Schütze, Ulrike Syha, Michael Kumpfmüller und David Wagner.

Walter-Serner-Preis 2012: Eingang Literaturhaus Berlin; Foto: Carsten Kampf

Kurzvita Walter Serner

Der 1889 in Karlsbad geborene Schriftsteller Walter Serner gilt als literarisches Enfant terrible und brillanter sozialer Beobachter. Der Jurist jüdischer Herkunft machte sich vor allem durch seine Kriminalgrotesken einen Namen. Seit Ende der 1930er Jahre lebte er als Lehrer in Prag. 1942 wurde er mit seiner Frau ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, von dort weiter in den Wald von Biíernieki bei Riga. Dort wurden Walter und Dorothea Serner im August 1942 erschossen.

Der Walter-Serner-Preis

Den Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten gibt es seit Mitte der 1970er Jahre. Seit 1996 ist der Preis dotiert und wird gemeinsam mit dem Literaturhaus Berlin ausgeschrieben und verliehen.