Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin © Holger Kettner

- Musikfest Berlin: Eröffnungskonzert

Daniel Barenboim dirigiert Bruckners Achte
 
Zur Eröffnung des Musikfests Berlin spielt die Staatskapelle Berlin die längste aller Sinfonien von Bruckner, dem Barenboim besonders nahe steht. Francesco Piemontesi ergänzt das Programm mit feinsinniger Klaviermusik.

Daniel Barenboim hegt eine besondere Liebe für die Sinfonien von Anton Bruckner. Gerade hat er seine dritte Gesamteinspielung veröffentlicht. Anfang des Jahres gab er gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin in der New Yorker Carnegie Hall einen triumphalen Bruckner-Zyklus. An Bruckner schätzt er besonders die Kombination verschiedener musikalischer Sprachen vom Mittelalter über Klassik bis zur Spätromantik: "Manchmal habe ich das Gefühl nach einer Bruckner-Sinfonie, dass ich vier oder fünf Jahrhunderte erlebt habe." Die Achte ist Bruckners längste Sinfonie und wurde vom Komponisten selbst gekürzt. Die Staatskapelle Berlin spielt eine Fassung, die einige dieser Kürzungen zurücknimmt.

Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 8 c-Moll (Originalfassung)

Staatskapelle Berlin
Leitung: Daniel Barenboim

Zeitversetzte Liveübertragung aus der Berliner Philharmonie

anschließend:

6. Berliner Klavierfestival

Franz Schubert
Klaviersonate A-Dur D 959

Franz Liszt
2 Stücke aus "Années de pèlerinage" S160/161
"Les Cloches de Genève"
Sonetto del Petrarca Nr. 123
"St. François de Paule marchant sur les flots (aus Légendes S 175)

Francesco Piemontesi, Klavier

Aufnahme vom 23. Mai 2017 aus dem Konzerthaus Berlin