Clara Zetkin; © imago stock&people

Internationaler Frauentag 2017 - 'Als seien mir Flügel gewachsen'

Das Leben der Clara Zetkin

Von Kirsten Heckmann-Janz

Im August 1932 eröffnet Clara Zetkin als Alterspräsidentin die konstituierende Sitzung des Deutschen Reichstages. In ihrer Rede ruft die 75 Jahre alte, langjährige kommunistische Abgeordnete zur "Einheitsfront aller Werktätigen" gegen den Nationalsozialismus auf.

Kurz darauf wird Hermann Göring zum Reichstagspräsidenten gewählt und Zetkin muss ihren Platz räumen. Sie geht nach Zürich, später nach Paris ins Exil. Nach Hitlers Machtantritt emigriert sie in die Sowjetunion. Dort stirbt sie am 20. Juni 1933. Ihre Urne wird an der Kreml-Mauer beigesetzt.

Mit Briefen, Texten und Erinnerungen zeichnet das Feature das Porträt einer leidenschaftlichen Frau und engagierten Politikerin.

Regie: Nikolai von Koslowski
Produktion: MDR 2007