Vergesst mich nicht, hier: Hürdem Riethmüller; © Carsten Kampf
rbb KulturRadio
© Carsten Kampf

- Vergesst mich nicht

Hörspiel nach dem Drehbuch von Laila Stieler, basierend auf den Motiven des Buches "Schmerzliche Heimat" von Semiya Simsek und Peter Schwarz

Vergesst mich nicht, hier: Nora Abdel-Maksoud und Florian Lukas; © Carsten Kampf
Nora Abdel-Maksoud und Florian Lukas; © Carsten Kampf | Bild: rbb KulturRadio

Die halbwüchsige Semiya wird von Vater Enver im Auto zurück ins Internat gefahren. Eigentlich würde sie das Internat gerne zum Teufel schicken, aber Enver lässt sich nicht erweichen. Die Autofahrt verläuft ganz normal. Alles wie immer. Aber es ist die letzte Begegnung zwischen Semiya und ihrem Vater. Keine 24 Stunden später ist der türkische Blumenhändler tot, niedergestreckt von einer Ceska 83 mit sechs Schüssen ins Gesicht.

Die Familie wird brutal aus der Bahn katapultiert, durch unzählige Verhöre und Ermittlungsgespräche gejagt, durchleuchtet, observiert, abgehört, beschuldigt, gedemütigt. Erst nach mehr als zehn Jahren erfolgt die Aufklärung: Das Verbrechen geht auf das Konto der rechtsextremen Terrororganisation NSU.

Mit Nora Abdel-Maksoud, Hürdem Riethmüller, Aykut Kayacik, Hussi Kutlucan, Jirka Zett, Uli Plessmann, Florian Lukas u. v. m.

Bearbeitung: Judith Lorentz
Komposition: Lutz Glandien
Regie: Judith Lorentz
Produktion: NDR/rbb 2016