- Gehört urbane Kunst ins Museum?

Am Samstag eröffnet das "Urban Nation" - Museum of Urban Contemporary Art in Berlin  

"The impossible museum becomes reality" – ein unmögliches Museum wird Wirklichkeit. Mit diesem Slogan öffnet am Samstag ein neues Museum in Berlin. Das "Urban Nation" -  Museum of Urban Contemporary Art in Berlin –  für urbane zeitgenössische Kunst. Kurz: Straßenkunst. 

Wir wollen heute im TAGESTHEMA das Unmögliche dieses Museums diskutieren. Denn es scheint ein Widerspruch in sich zu sein, wenn in Museumsräume gesteckt wird, was Aktionskünstler sonst direkt im öffentlichen Raum platzieren: Wandgemälde, Papiercollagen, Graffiti, Schablonenbilder. Temporäre Werke, die andererseits im Museum eine Wertschätzung und Konservierung erfahren könnten, die ihnen in ihrem flüchtigen Leben sonst versagt bleibt. Gehört urbane Kunst ins Museum?

Wir diskutieren darüber mit dem Graffitikünstler Kimo Dixon und mit Notker Schweikhardt, Sprecher für Kultur- und Kreativwirtschaft, Bündnis 90/Die Grünen, im Berliner Abgeordnetenhaus.

Sprechen auch Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbb-online.de schreiben.

16. + 17.09.2017
Eröffnungswochenende:
Urban Nation - Museum of Urban Contemporary Art
Bülowstraße 7, Berlin-Schöneberg

urban-nation.com