"Madame Mallory und der Duft von Curry" (Quelle: Constantin)

- Filme zum Riechen und Schmecken

Ein Kulturtermin über kulinarisches Kino

Von Anke Sterneborg

Von den Slapstick-Tortenschlachten der frühen Komödien über die Gelage französischer Dramen zu den großen Banketten der asiatischen Filme: Das Kino hat eine Affinität zum Essen. Wwobei es natürlich immer um sehr viel mehr geht als bloße Nahrungsaufnahme.

Es geht um die Liebe, die durch den Magen geht, in "9 1/2 Wochen" oder "Chocolat". Um den Sinn des Lebens in "Eat, Pray Love". Um die Förderung der Toleranz zwischen den Kulturen in "Madame Mallory und der Duft von Curry". Und selbst das Animationskino hat in "Ratatouille" die sinnlichen Genüsse des Essens für sich entdeckt.

Kurz bevor auf der Berlinale in der Sektion Kulinarisches Kino nicht nur das Glück des Essens, sondern auch der Graus moderner Nahrungsgewinnung erkundet wird, lässt sich Anke Sterneborg von den Gerüchen und Geschmäckern der Kinogeschichte verführen.

DVD-Tipps

Sollten Sie nach diesem Kulinarischen Kulturtermin Lust auf die Filme bekommen haben, finden Sie hier eine Liste mit appetitanregenden Filmen zum Ausleihen oder Kaufen:

Gabriel Axel: "Babettes Fest" (Articifcial Eye)
Brad Bird: "Ratatouille (Disney/Pixar)
Marco Ferreri: "Das große Fressen" (Arthaus Collecton Nr. 8 )
David Gelb: "Jiro und das beste Sushi der Welt" (Koch Film)
Lasse Halström: "Chocolat" (Eurovideo) und "Madame Mallory und der Duft von Curry" (Constantin Film)
Sandra Nettelbeck: "Bella Martha" (Ottfilm)
John Wells: "Im Rausch der Sterne" (Wildbunch Germany)
Gereon Wetzel: "El Bulli – Cooking in Process" (Alamode Film)