Junge Frau sitzt verzweifelt auf einem Sessel am Fenster; © imago/Rolf Kremming

- Hilfeschreie im Netz

Junge Leute helfen jungen Leuten bei U25

Von Elke Pressler

Sie sind jung, um die 20. Sie stehen am Anfang ihres Lebens – und sie beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit dem Tod. Über Mails versuchen sie andere junge Leute davon abzuhalten, sich das Leben zu nehmen.

U25, das Online-Suizidpräventionsportal, in dem sie ehrenamtlich mitarbeiten, verzeichnet immer mehr Hilferufe von Jugendlichen. Die sieben Standorte in Deutschland können den Ansturm der Verzweifelten kaum bewältigen.

Oft sind die Berater von U25 die einzigen, die sich für deren Probleme interessieren. Sie suchen nach einem Ausweg aus dem Strudel der Suizid-Gedanken, versuchen Ressourcen zu entdecken und die Jugendlichen zu ermutigen, einen neuen Blick auf ihr Leben zu werfen.