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Litauens literarisches Erbe

Eine Sendung von Jürgen Buch

Litauen - ein weitgehend weißer Fleck auf der literarischen Landkarte. Autoren wie Eugenijus Ališanka, Giedra Radvilavičiūtė, oder Kęstutis Navakas – Namen, die wie Räsel klingen. Litauen war Sehnsuchtsort der polnischen Romantik: Hier wuchs der Dichter Adam Mickiewicz auf. Von hier stammt der Literaturnobelpreisträger Czeslaw Milosz. Eine Sprachlandschaft, die auch vom benachbarten Ostpreußen beeinflusst wurde, wo das erste litauische Buch entstand. Jürgen Buchs Sendung zeigt uns eine literarische Landschaft, die im toten Winkel zu liegen scheint, am Rande Europas – doch gleichzeitig am Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Buchtipps

Adam Mickiewicz
"Pan Tadeusz oder die letzte Fehde in Litauen"
Aufbau-Verlag, Weimar 1978

Moše Kulbakas
"Vilnius"
Vaga, Vilnius 1997

Antanas Baranauskas
"Der Hain von Anykščiai"
München 1967

Tomas Venclova
"Der magnetische Norden. Gespräche mit Ellen Hinsey"
Suhrkamp, Frankfurt am Main 2017

Eugenius Ališanka
"Risse. Streifzüge und Fluchtpunkte"
Klak Verlag, Berlin 2017

Grigori Kanowitsch
"Die Freuden des Teufels"
Corso Verlag, Wiesbaden 2017

Czesław Miłosz
"Heimat Europa"
Paris 1959

Ingė Lukšaitė
"Die Reformation im Großfürstentum Litauen und in Preußisch-Litauen (1520er Jahre bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts)"
Leipziger Universitätsverlag 2017

Kristijonas Donelaitis
"Die Jahreszeiten"
Verlag Langewiesche-Brandt, Ebenhausen bei München 2017

"Preußisch-Litauen. Ein enzyklopädisches Handbuch"
Mokslo ir enciklopedijų leidybos centras
Vilnius 2017

Ruta Šepetys
"Saltz für die See"
Carlsen Verlag, 2016

Alvydas Šlepikas
"Mein Name ist Maryte"
Mitteldeutscher Verlag, Halle/Saale 2015

Alvydas Šlepikas
"Der Regengott und andere Erzählungen"
Mitteldeutscher Verlag, Halle/Saale 2017

Rimvydas Laužikas
"Wie der gepökelteStier nachKonstanz fuhr"
Kulinarische Wechselbeziehungen zwischen Litauen und Deutschland mit 31 Rezepten
Lietuvos Kulturos Institutas, Vilnius 2017