Marie Curie (1900); © picture-alliance / akg
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- Die Menschheit braucht auch Schwärmer

Zum 150. Geburtstag der Physikerin Marie Curie

Von Dunja Welke

Durch die Entdeckung der Elemente Radium und Polonium wurde Marie Curie zu einer der bekanntesten Naturwissenschaftlerinnen der Geschichte. Als erste Frau bekam sie 1903 den Nobelpreis. Weniger bekannt sind die Hindernisse, auf die sie stieß: Die Warschauer Universität verweigerte der gebürtigen Polin – wie allen Frauen damals – die Möglichkeit zu studieren.

Noch 1911 lehnte die französische Akademie der Wissenschaften es ab, sie aufzunehmen. Als "Polenhure" beschimpften sie die Medien, weil sie nach dem frühen Tod ihres Mannes eine Liebe mit einem verheirateten Kollegen auslebte.

Zum Weiterlesen

Alina Schadwinkel: "Marie Curie"
100 Seiten, Reclam Verlag 2017

Marie Curie: "Selbstbiographie"
Mit einem Vorwort von Tobias Wimbauer
Schriftenreihe des Antiquariats Wimbauer Buchversand 2016

Barbara Goldsmith: "Marie Curie. Die erste Frau in der Wissenschaft"
Piper Verlag, 2.Auflage 2012

Peter Ksoll/Fritz Vögtle: "Marie Curie"

Rowohlt Verlag, 7.Auflage 2006