Ute Fürstenberg, Verein Patent-Papierfabrik in Hohenofen; © Margit Miosga

- Die Patent-Papierfabrik in Hohenofen

Aus zerfetzten Lumpen blütenweißes Papier

Von Margit Miosga

1838 nahm die Papierfabrik in Hohenofen ihre Arbeit auf, die Dosse lieferte das Wasser, später kam noch ein Gleisanschluss dazu. 1953 wurde sie ein volkseigener Betrieb, ab 1968 stellte sie ausschließlich Transparent-Zeichenpapier her. Mit dem Ende der DDR kam auch das Ende der Produktion, ein Wiederbelebungsversuch scheiterte.

1992 war endgültig Schluss. 11 Jahre später wurde das Zeugnis brandenburgischer Industriegeschichte unter Denkmalschutz gestellt. Die Maschinen stehen noch, die Gebäude sind gegen den Verfall gesichert, denn ein engagierter Verein versucht die Anlage zu retten, am liebsten soll hier ein Museum der Papierproduktion entstehen. Eine Sendung über das Papiermachen, harte Arbeitsbedingungen und eine ungewisse Zukunft.

Mehr dazu unter: www.patent-papierfabrik.de

Der Verein zum Erhalt der Patent-Papierfabrik lädt ein zu einer Sonderführung für alle Hörerinnen und Hörer von rbb-kulturradio:

Datum: Sonntag, den 16. Oktober 2016 an der Papiermühle um 10 Uhr.
Die Führung dauert 1-1/2 Stunden. Dann erst wieder im Frühjahr 2017.

Anreise :
Mit der Bahn
RE 2 (Berlin-Wittenberge bzw. Wismar) stündlich ab Berlin-Hauptbahnhof ca. 50 Min. bis Neustadt/Dosse. Von dort auf der B 102 Richtung Rathenow - ca. 4 km zu Fuß, per Rad oder Bus 684.

Fahrauskunft: www.vbb.de

Mit dem PKW
Auf der A 24 bis Abfahrt Neuruppin, dann Richtung Neustadt/Dosse oder auf der B 5 bis Bückwitz, dann Richtung Neustadt/Dosse. In Neustadt/Dosse Richtung Rathenow bis Hohenofen.