
"Die neue Kulturindustrie sind Facebook, Twitter & Co."
Frank Meyer im Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Professor Roberto Simanowski
Unsere Medienwelt verändert sich in rasender Geschwindigkeit. Facebook hat in wenigen Jahren 800 Millionen Mitglieder gewonnen, auch Twitter, Google+ und ähnliche Netzwerke wachsen rasant. Vor kurzem noch gab es eine verbreitete Netz-Euphorie: Die digitalen Medien bringen mehr Teilhabe, mehr Demokratie, mehr Kreativität, das war die Erwartung. Heute wird die digitale Revolution auch von Medientheoretikern immer skeptischer gesehen. Einer von ihnen ist Roberto Simanowski. Er meint: Facebook und Co. sind Medien der radikalen Zerstreuung und Ablenkung, sie sind die neue Kulturindustrie.