Aktueller Musiktitel:
Johannes Brahms
Ungarische Tänze für Klavier zu 4 Händen

Shelly Kupferberg; Foto: Anna-Katharina Schulz/rbb

Di 28.02.2012 09:05 - 12:00 Uhr

KULTURRADIO AM VORMITTAG

Am Mikrofon: Shelly Kupferberg

Shelly Kupferberg

09:10 Wissen

„Berichte aus der DDR – West-Korrespondenten in Ost-Berlin“

Veranstaltung morgen Abend
Gesprächspartner/in: Peter Pragal, Korrespondent in Ostberlin seit 1973

Mit der Aufführung des Filmes „Berichte aus der DDR – West-Korrespondenten in Ost-Berlin“ von Rainer Burmeister und Hans Sparschuh und anschließendem Podiumsgespräch beleuchtet die Bundesstiftung Aufarbeitung am 29. Februar die Rolle westlicher Medienvertreter in der DDR. Diese bewegten sich auf schwierigem Terrain: Durch den Grundlagenvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR war der Austausch von Korrespondenten nach 1973 auf eine gesetzliche Grundlage gestellt, dennoch war eine objektive Berichterstattung kaum möglich. Die Arbeit wurde staatlich kontrolliert, die DDR-Behörden legten Wert auf möglichst unkritische Berichte.
Die Präsentation des Dokumentarfilmes „Berichte aus der DDR –West - Korrespondenten in Ost-Berlin“ von Rainer Burmeister und Hans Sparschuh führt in das Thema ein. Bei dem anschließenden Podiumsgespräch gehen die Gäste vor allem der Frage nach, wie das Verhältnis zwischen den westdeutschen Journalisten und der Opposition in der DDR war.
Datum: 29. Februar 2012
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

http://www.stiftung-aufarbeitung.de/pressemitteilungen-2012-3385,433,18.html

Weitere Informationen erhalten Sie von
Tilman Günther, Pressesprecher der Bundesstiftung Aufarbeitung, Telefon: 030 31 98 95 225 oder E-Mail: t.guenther@stiftung-aufarbeitung.de

09:30 Kulturkalender

Eine Diskussion zum Neubau der Zentral - und Landesbibliothek

Zur Sache: Tempelhofer Freiheit - Bibliothek und Metropole - Der Neubau der Zentral- und Landesbibliothek als Motor der Stadtentwicklung
öffentliche Diskussion mit Prof. Claudia Lux, Knud Schulz, Manfred Kühne u. a. 
Ort: Ehemaliges Flughafenrestaurant
Tempelhofer Freiheit - ehem. Flughafen Tempelhof
Eingang über die Haupthalle
Beginn: 18.30 Uhr
Eintritt frei

Archäologisches Fenster“ im Humboldtforum -
die Stiftung Berliner Schloss - Humboldtforum stellt auf ihrer 5. Forum-Veranstaltung die aktuelle Planung für die Erhaltung von Kellerruinen des Berliner Schlosses vor
Ort: Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ im ehemaligen Marstallgebäude
Schlossplatz 7
10178 Berlin - Mitte
Beginn: 18.30 Uhr
Eintritt frei


09:45 Geschmackssache

Buchvorstellung:

Stephan Wuthe - legt als Swing-DJ Schellackplatten auf (z.B. Clärchens Ballhaus) und hat jetzt ein Buch über Swing geschrieben (VÖ 28.2.)
Autorin: Petra Aldenrath

In den 30 und 40 Jahren schwappte aus Amerika eine Musikrichtung, samt Mode nach Europa: Der Swing. Er versprach Lebensfreude - in einer Zeit, die geprägt war von Zensur, Angst und Verfolgung durch das Naziregime. Heute - mehr als 50 Jahre später - erlebt der Swing einen neuen Boom. Was die Musik ausmacht und warum sie vielen Menschen heute wieder Spass macht, darüber hat sich Petra Aldenrath mit Stephan Wuthe unterhalten.
Sein Buch über Swingmusik “Swingtime”, erscheint heute im Transit Verlag und kostet 16,80 Euro. Stefan Wuthe stellt sein Buch am 18 März selber vor und zwar im Maxixe, einer Tanzschule in der Obentrautstrasse 60/62. Da können Sie auch das Tanzbein schwingen und schauen, ob Sie den Swing haben oder nicht.

10:10 Klassikbörse

Drei Musikstücke für Sie zur Auswahl.
Sie entscheiden, welches Stück gespielt werden soll mit einem Telefonanruf
Tel.-Nr.: 030/30 20 00 40 !!!

11:10 Zeitpunkte

 Kunst und Revolte - Zu den Umbrüchen in der arabischen Gesellschaft. Arabische Frauenfilmreihe in der AdK  Gesprächspartnerin: Chus Lopez Vidal, eine der Kuratorinnen der Filmreihe, Künstlerin, Kunst-Lehrerin, Berlin

11:45 Das Porträt (Wdh.)

Ibrahim Önal - türkischer Solotänzer des Staatsballets in "Romeo und Julia"
Am 2.3. (und nochmal im April) tanzt er den Tybalt in "Romeo und Julia"
Autor/in: Mirko Schwanitz

Wenn über Ballett-Aufführungen berichtet wird, dann stehen meist die Solo-Tänzer im Blickpunkt der Öffentlichkeit, jene die die Hauptrollen verkörpern, wie derzeit etwa Michail Khaniskin als Romeo im Berliner Staatsballett. Doch was wäre ein Ballett ohne all die anderen Tänzer. Romeo und Julia ist ja eine Geschichte, die auch auf der Ballett-Bühne mit vielen handelnden Personen erzählt wird. Grund genug für uns, einmal in die zweite Reihe zu schauen und den Blick auf Tänzer zu richten, die vielleicht nicht so oft im Rampenlicht stehen. Was zum Beispiel wäre der Romeo ohne seinen Gegenspieler Tybalt, jenen Cousin von Julia mit dem Romeo sich duellieren muss – ein Duell mit Folgen für die gesamte weitere Handlung.
In Berlin ist Tybalt in Wirklichkeit Ibrahim Önal – ein Türke im Deutschen Staatballett.
Mirko Schwanitz stellt ihn uns vor:


Freitag, 02 .03. 19:00 Uhr:
"Romeo und Julia" Ballett in drei Akten nach William Shakespeare von John Cranko,
Musik von Serge Prokofieff
Staatsballett
Deutsche Oper Berlin
Richard Wagner Str.10
10585 Berlin
Karten 28 - 86 €
ballett@staatsballett- berlin.de

Stand vom 27.02.2012

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.kulturradio.de/programm/sendungen/120228/kulturradio_am_vormittag_0905.html

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