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Als der zweitklassige Schauspieler Alexander Honk liest, dass eine Hollywood-Produktion für die Rolle eines BDM-Mädels eine große blonde Schauspielerin sucht, zögert er keinen Moment und bewirbt sich. Schließlich steht er jeden Abend in Frauenklamotten in einem Berliner-Hinterhof-Theater auf der Bühne und kann jeden Cent gut gebrauchen. Der Zufall will es, und er bekommt die Rolle. Das Problem ist nur, dass er mit der Hauptdarstellerin gerade eine Kuschelsex-Nacht verbracht und sich dabei verliebt hat. Und auch sie fühlt sich zu Alexandra hingezogen, ohne allerdings einen Moment zu ahnen, dass Alexandra Alexander ist.
Der Gag dieser Komödie ist schlicht, dass Matthias Schweighöfer eine Frau spielt. Und seine Sache wunderbar macht. Er parodiert nicht, lebt seine Zweifel und Ängste aus und bewegt sich auch in Frauenklamotten überraschend sicher. Doch reicht Schweighöfers Kunst leider nicht aus, um die Zuschauer über einen ganzen Kinofilm bei Laune zu halten. Denn die Geschichte ist weder neu, noch weiß Buck neue Aspekte zu setzen. Was umso bedauerlicher ist, als der Norddeutsche mit dem trockenen Humor die Komödienkultur in den 80er Jahren entscheidend prägte und beeinflusste.
Wer sich einen netten Abend machen will, kommt hier gerade auf seine Kosten, wer mehr will, wird enttäuscht sein.
Christine Deggau, kulturradio