Logan | Dafne Kenn, Hugh Jackman © 2017 Twentieth Century Fox
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Berlinale 2017 - "Logan"

Bewertung:

Und wieder der Kampf zwischen Gut und Böse. Insgesamt eine der intelligenteren und vielschichtigeren Comic Verfilmungen.

Am späten Abend lief außer Konkurrenz "Logan", eine Marvel-Comic-Verfilmung, in der die Geschichte von "Wolverine" weitererzählt wird, der hier zum zweiten Mal nach "Der Weg des Kriegers" einen eigenen Film jenseits des X-Men Universums bekommt. Regie führte erneut James Mangold, dem wieder eine tolle Mischung aus Action, Gefühl, origineller Geschichte und lakonischem Humor gelungen ist, noch ein bisschen düsterer als der letzte.

Logan | Stephen Merchant © 2017 Twentieth Century Fox
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Gut gegen Böse

Obwohl Logan mit dem ganzen X-Men-Intrigen nichts mehr zu tun haben will wird wieder in den Kampf zwischen Gut und Böse reingezogen, zwischen den Mutanten mit ihren besonderen Fähigkeiten und den Militärs, die sie für ihre Zwecke ausbeuten wollen. Eine kleine Rebellentruppe von Mutantenkindern auf der Flucht ist auf Wolverines Hilfe angewiesen, allen voran ein stummes spanisches Mädchen, deren Fähigkeiten bald verraten, dass sie wohl Wolverines Tochter ist, wovon der erwartungsgemäß wenig begeistert ist, woraus sich eine amüsante  Kabbelei und eine behutsame Annäherung ergibt.

Vergnüglich

Hugh Jackman verkörpert  Wolverine seit seinem "X-Men"-Debüt im Jahr 2000 hier schon zum siebten Mal und thematisiert die altersbedingten Verschleißerscheinungen der Figur. Eine Entdeckung ist Dafne Keen, die seine schweigsame Tochter hinreißend trotzig und seelenvoll spielt.  Alles in allem also eine der intelligenteren und vielschichtigeren  Comic Verfilmungen, die nach den manchmal spröden Filmen sehr vergnüglich war.

Anke Sterneborg, kulturradio

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