Kai Luehrs-Kaiser; Foto: Oliver Ziebe/rbb

Moderator und Kritiker - Kai Luehrs-Kaiser

Geboren am 27. Juli 1961 in Bremen

Wie hieß Ihre erste Schallplatte?

Schneewittchen, gelesen von Eduard Marks

Wer ist Ihr Lieblingskomponist?

Claudio Monteverdi

Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?

Die Strudlhofstiege von Heimito von Doderer

Welches Bild würden Sie am liebsten besitzen?

Das Barbarigo-Altarbild von Giovanni Bellini in Murano (St. Pietro Martire, aber eigentlich hängt's dort ganz gut)

Mit welcher Melodie klingelt Ihr Handy?

Es vibriert

Wann und wo arbeiten Sie am liebsten?

Vormittags in fremden Städten

Mit welcher historischen Persönlichkeit würden Sie sich gerne unterhalten?

Mit Kant

Was ist Ihr Hauptcharakterzug?

Schwach, aber entschlossener denn je

Was ist Ihre heimliche Leidenschaft?

Das Christelflein von Hans Pfitzner

Was kochen Sie für Ihre besten Freunde?

Damit sie es bleiben, tut das jemand, der es viel besser kann

Wo möchten Sie leben?

In Berlin und Wien

Kultur gehört zum Leben, weil...

… wir sonst unseren Laden zu machen könnten.

Moderiert

Kai Luehrs-Kaiser; Foto: rbb / Oliver Ziebe

Di 18:04 - 19:00 Uhr - Musikstadt Berlin

Kai Luehrs-Kaiser durchstreift den Konzert- und Opern-Dschungel Berlins auf der Suche nach den besten Gelegenheiten für einen anregenden Besuch. Und spielt jene Vergleichsaufnahmen, vor denen sich die Interpreten fürchten.

Die aktuellsten Kritiken von Kai Luehrs-Kaiser.

Der Tenor Juan Diego Flórez; Foto: © Decca / Josef Gallauer

Berliner Philharmonie - Juan Diego Flórez mit dem Orchestre de Chambre Lausanne

Die Programmauswahl mag zum Mitsingen sein. Doch in Wirklichkeit kommt es, auf ein Jahrzehnt gerechnet, selten vor, dass ein Sänger des Ranges von Juan Diego Flórez einen Solo-Abend in Berlin bestreitet. Flórez, inzwischen 44 Jahre alt, befindet sich in einer Umbruchphase seiner Karriere – hin zu dramatischeren Partien.

Bewertung:
Paul Badura-Skoda spielt Schubert © RCA
RCA

Gesang - Paul Badura-Skoda spielt Schubert

Heute vor 90 Jahren wurde der Pianist Paul Badura-Skoda geboren. In Deutschland durchaus wohlbekannt, hat er sich trotzdem bei uns angeblich nie so richtig durchsetzen können. Warum nicht?

Bewertung:
Pretty Yende: Dreams © Sony
Sony

Gesang - Pretty Yende: Dreams

Pünktlich mit einem Jahr Abstand hat die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende ihre zweite Solo-CD vorgelegt. Wieder singt sie Arien des französischen und des italienischen Repertoires. Im Auge behalten?

Bewertung:
Satyagraha; © Monika Rittershaus
Monika Rittershaus

Komische Oper Berlin - Philip Glass: "Satyagraha"

Das hohe Maß an Verehrung, dass Cherkaoui andernorts genießt, kann diese Arbeit nicht deutlich machen. Und der achtbare, auch genießbare Abend ist gewiss kein musikalisch großer. Trotzem eine richtige Repertoire-Entscheidung – und ein Publikumserfolg auch.

Bewertung:
Angela Gheorgiu: Eternamente; Montage: rbb
Warner

Oper - Angela Gheorgiu: Eternamente

Auf ihrer ersten CD seit fünf Jahren – die ihre letzte ganz große sein könnte – hat die rumänische Sopranistin und Super-Diva Angela Gheorghiu auch die entlegenen Schmutzecken des Verismo inspiziert.

Bewertung:
La Bettleropera, © Matthias Heyde
Neuköllnische Oper, © Matthias Heyde

Neuköllner Oper - La BETTLEROPERa

Sicherlich stellt die Verballhornung von John Gays "Bettleroper" zu "La BETTLEROPERa" (O Graus!) den Versuch dar, der Händel-Travestie einen italienischen Drill und Dreh zu geben.
Zugleich haben wir es mit einer Jubiläumsproduktion zu "40 Jahre Neuköllner Oper" zu tun. Mitbegründer Winfried Radeke hatte schon 1986 eine eigene Version der "Beggar’s Opera" vorgestellt.

Bewertung:
Franz Schubert: Die schöne Müllerin, Montage: rbb, © Sony
Sony

CD-Kritik - Franz Schubert: Die schöne Müllerin

Zum zweiten Mal, nach fünfzehn Jahren, beschäftigt sich der beste Lied-Bariton der Welt, Christian Gerhaher, mit Schuberts "Die schöne Müllerin". Unterscheiden tut sich die Aufnahme, indem Gerhaher auch die fünf Lieder des Zyklus, die Schubert nicht vertont, in die Aufnahme einbezogen hat. Er liest sie.

Bewertung:
Pelléas et Mélisande, © Monika Rittershaus
Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin - "Pelléas et Mélisande"

Um das Positive vorwegzuschicken: Barrie Kosky hat sein Haus lässig genug im Griff, um ein recht langes, nein: ein recht sehr langes Stücke in einen anscheinenden Premieren-Erfolg zu verwandeln.

Bewertung:
Berliner Philharmoniker: Das schlaue Füchslein © Monika Ritterhaus
Monika Ritterhaus

Philharmonie Berlin - "Das schlaue Füchslein"

Peter Sellars und Sir Simon haben viele aufsehenerregende Projekte zusammen realisiert. Nun steht die letzte Zusammenarbeit in der Amtszeit von Simon Rattle bei den Berliner Philharmonikern an: die halbszenische Aufführung von Leoš Janáčeks Oper.

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