Zum Nachhören

Schätze aus dem Reichsrundfunk-Archiv

Musik-Aufnahmen der Reichsrundfunkgesellschaft aus den Jahren 1942 bis 45 sind nach dem Krieg in die damalige Sowjetunion verbracht worden. Erst nach langjährigen Verhandlungen gelangten sie in den 1990er Jahren wieder an den alten Platz im Haus des Rundfunks. Dort sind sie archiviert und digitalisiert worden. Einige der alten "Schätze" kann man jetzt auf kulturradio.de online nachhören. In zum Teil verblüffend guter Qualität.

Anmerkungen zum Hör-Archiv

Die Geschichte eines besonderen Archivs

Das Archiv - Bänder aus dem Fundus der RRG (Foto: Jürgen Gressel-Hichert)

Schätze der Reichs-Rundfunk-Gesellschaft

"Nur zu Archivzwecken"

1942 begannen im Haus des Rundfunks in der Berliner Masurenallee die ersten Aufnahmen mit der damals neuen Technik der Magnet-Band-Aufzeichnung (mit Vor-Magnetisierung). Unter den Aufnahmen befinden sich Konzerte mit den Dirigenten Herbert von Karajan und Wilhelm Furtwängler.
Nach dem Krieg wanderten diese zeithistorisch wertvollen Bandaufnahmen in sowjetische Magazine, wurden erst 40 Jahre später dort "entdeckt" und vom 2013 verstorbenen Musikredakteur Klaus Lang nach Berlin gebracht.  Eine mehr als abenteuerliche Geschichte.

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© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.kulturradio.de/themen/rrg_baender/schaetze.html

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