Notos Quartett; © Promo
Bild: Notos Quartett

- kulturradio Klassik Lounge

Mit dem Notos Quartett – und einer Deutschland-Premiere

Das junge in Berlin ansässige Notos Quartett hat sich bereits auf internationalen Konzertpodien und mit zahlreichen Auszeichnungen einen Namen gemacht. Vor einem Jahr legte das Quartett seine erste CD mit Kammermusik der drei befreundeten ungarischen Komponisten Ernst von Dohnányi, Zoltán Kodály und Béla Bartók vor, die eine besondere Geschichte erzählt: auf der CD befindet sich auch Bartóks Klavierquartett op. 20, das lange als verschollen galt, bis das Notos Quartett es in einem Archiv wieder entdeckte und als Weltersteinspielung präsentierte. Es wurde 1898 vom erst 17-jährigen Bartók komponiert, und in der Klassik Lounge freuen wir uns ganz besonders, dass Auszüge aus diesem Klavierquartett zum ersten Mal in Deutschland zu hören sein werden.

Antonia Köster, Pianistin des Notos Quartett © Gregor Baron
Gregor Baron

ZU GAST - Antonia Köster, Pianistin des Notos Quartett

Antonia Köster ist die Pianistin im inzwischen vielfach ausgezeichneten Notos Quartett. Das junge Kammermusik-Ensemble legt heute seine Debüt-CD vor, und darauf ist gleich eine "Welt-Ersteinspielung": Das lange verschollene Klavierquartett C-Moll von Béla Bartók, das das Notos Quartett wieder aufgestöbert hat. Wie ist es, Teil eines immer erfolgreicheren Ensembles zu sein? Darüber reden wir heute mit der Pianistin Antonia Köster.