Do 30.11.2017 - Steinmeier lobt politische Wirkung von Literatur

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die politische Wirkung von Kunst und Literatur gewürdigt. Die Erzählkunst trage zur Selbsterkenntnis einer Gesellschaft bei, sagte Steinmeier bei der Eröffnung des zweiten "Forum Bellevue zur Zukunft der Demokratie".

Gemeinsam mit den Schriftstellern Salman Rushdie, Daniel Kehlmann und Eva Menasse sprach Steinmeier über "die Freiheit des Denkens in unruhigen Zeiten". Schriftsteller seien unmittelbar betroffen, wenn die Freiheit des Wortes und der Rede angefochten werde, so der Bundespräsident. Seine Gäste seien engagierte Beobachter, die sich auch immer wieder in gesellschaftliche Debatten einmischten.

Heute Abend stellt Salman Rushdie seinen neuen Roman "Golden House" im Berliner Haus des Rundfunks vor. Die Veranstaltung des Internationalen Literaturfestivals Berlin im Großen Sendesaal des RBB beginnt um 20 Uhr.