Mo 04.12.2017 - Animationsfilm eröffnet die Berlinale 2018

Erstmals eröffnet ein Animationsfilm die Berlinale. US-Regisseur Wes Anderson schickt "Isle of Dogs – Ataris Reise" ins Bären-Rennen.

Das gaben die Berliner Filmfestspiele heute bekannt. "Isle of Dogs – Ataris Reise" sei ein Film, der mit dem verzaubernden Wes-Anderson-Stil begeistere, erklärte Festivaldirektor Dieter Kosslick. Von Wes Anderson liefen im Berlinale-Wettbewerb bereits drei Filme: "Die Royal Tenenbaums" (2002), "Die Tiefseetaucher" (2005) und "Grand Budapest Hotel (2014)", der den Großen Preis der Jury gewann.

"Isle of Dogs – Ataris Reise" erzählt von dem 12-jährigen Atari aus Japan. Als durch einen Regierungserlass alle Hunde der Stadt Megasaki City auf eine riesige Mülldeponie verbannt werden, sieht sich der Junge zum Handeln gezwungen. Mit einem Rudel Hunde macht er sich auf, die Zukunft der ganzen Präfektur zu retten. Die animierten Figuren werden von Schauspielern wie Bryan Cranston, Bill Murray, Jeff Goldblum, Scarlett Johansson, Tilda Swinton und Harvey Keitel gesprochen.

Der Film läuft im offiziellen Wettbewerb um den Goldenen Bären. Die Berlinale zeigt vom 15. bis 25. Februar wieder rund 400 Filme aus aller Welt.