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Mi 06.12.2017 - Französische Rock-Ikone Johnny Hallyday ist tot

Der Musiker starb in der Nacht zum Mittwoch im Alter von 74 Jahren an den Folgen seines Lungenkrebses, wie das französische Präsidentenbüro bestätigte.

In jedem Franzosen stecke etwas von Hallyday, würdigte Präsident Emmanuel Macron den Rockstar. "Er hat einen Teil von Amerika in unser nationales Pantheon gebracht."

Hallyday war in Frankreich schon zu Lebzeiten eine Legende. Er galt als der französische Elvis Presley. In seiner mehr als 50-jährigen Karriere verkaufte er über einhundert Millionen Platten, mühelos füllte er in seiner Heimat immer wieder große Stadien. Fast 50 Studio-Alben nahm der Sänger, der mit bürgerlichem Namen Jean-Philippe Smet hieß,  im Laufe seiner Karriere auf. Rund 40 seiner Platten wurden mit Gold ausgezeichnet.  

Neben seinem Ruf als Rocker baute sich Johnny Hallyday auch eine Schauspielkarriere auf. So drehte er unter anderem mit Jean-Luc Godard, Costa-Gavras, Patrice Leconte und Claude Lelouch, mit dem er den im März 2017 erschienenen Film "Chacun sa vie" drehte.