Ministerpräsident Dietmar Woidke ehrt den ehemaligen Gedenkstättendirektor Günter Morsch mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg, Potsdam 2018; © dpa/Ralf Hirschberger
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Mi 13.06.2018 - Brandenburger Verdienstorden an 15 Personen verliehen

Anlass ist der brandenburgische Verfassungstag.

Bei der Feierstunde in der Potsdamer Staatskanzlei wurden unter anderem der langjährige Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Günter Morsch, und die erste Aufarbeitungsbeauftragte des Landes, Ulrike Poppe, ausgezeichnet. Für außergewöhnliche Verdienste um das Land ging der Verdienstorden auch an die Gründerin und Leiterin des Jüdischen Filmfestivals Berlin-Brandenburg, die gebürtige Londonerin Nicola Galliner.

Ministerpräsident Dietmar Woidke betonte bei der Zeremonie, der Tag der Landesverfassung am 14. Juni sei auch "eine Mahnung, unsere Demokratie zu stärken und hart erkämpfte Werte wie Meinungsfreiheit, Solidarität und Rechtsstaatlichkeit zu verteidigen".

Die Ordensträger seien sich des herausragenden Stellenwerts des demokratischen Rechtsstaats bewusst und machten mit ihrem Engagement "auch Front gegen die Stimmungsmache, die Populisten und rechte Rattenfänger verbreiten".

Der Verdienstorden des Landes Brandenburg ist die höchste Auszeichnung des Bundeslandes und wurde erstmals am Verfassungstag am 14. Juni 2005 verliehen, dem Jahrestag der Annahme der brandenburgische Landesverfassung in einem Volksentscheid 1992.