41. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2017 im österreichischen Klagenfurt © Claudia Ingenhoven
Bild: kulturradio/rbb

Mi 04.07.2018 - Wettlesen um den 42. Bachmann-Preis beginnt

In Klagenfurt, der Hauptstadt des österreichischen Bundeslandes Kärnten, beginnen heute die 42. Tage der deutschsprachigen Literatur.

An deren Ende wird der renommierte Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben. 14 Schriftstellerinnen und Schriftsteller, davon neun aus Deutschland, werden in den kommenden Tagen ihre Texte der Jury vortragen, am Sonntag wird dann der Preisträger bekanntgegeben.

Bei den Kandidaten stechen Bov Bjerg heraus, der mit "Auerhaus" bereits seinen Durchbruch feiern konnte, dann der Schauspieler Stephan Lohse, der vergangenes Jahr mit dem Roman „Ein fauler Gott“ debütierte; und schließlich Jakob Nolte, der den Roman „Schreckliche Gewalten“ geschrieben hat.

Jedes der sieben Jury-Mitglieder durfte zwei Autoren für den Wettbewerb einladen. Nicht mehr dabei ist Jurorin Sandra Kegel, die den letztjährigen Sieger, den österreichischen Autor Ferdinand Schmalz, eingeladen hatte. Auch die vorangegangenen Gewinnerinnen Sharon Dodua Otoo (2016) und Nora Gomringer (2015) hatten auf Kegels Einladung gelesen. Die Lyrikerin Gomringer, Leiterin des Künstlerhauses Villa Concordia in Bamberg, gehört in diesem Jahr neu der Jury an.

Der Preis ist nach der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann benannt, die 1926 in Klagenfurt geboren wurde.