Fr 10.08.2018 - Die meisten Bücher werden im Rhein-Main-Gebiet verkauft

Die eifrigsten Buchkäufer Deutschlands leben nach wie vor im Rhein-Main-Gebiet. Das zeigt eine Studie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

Buchkaufkraft und allgemeine Kaufkraft verhielten sich ähnlich, teilte der Branchenverband mit. Überall dort, wo die Menschen über viel Geld verfügten, kulturaffin seien und meist auch über einen hohen Bildungsgrad verfügten, gäben sie auch viel für Bücher aus.

Im Rhein-Main-Gebiet sticht besonders Bad Soden heraus und steht deutschlandweit an der Spitze. Die Menschen dort kaufen Bücher für durchschnittlich 162 Euro pro Kopf im Jahr.

Am wenigsten geben mit 81 Euro, also der Hälfte, die Bürger von Eisleben in Sachsen-Anhalt aus.

Generell wird am meisten Geld für Bücher in den Ballungsräumen ausgegeben. Außerdem gibt es weiterhin ein Ost-West-Gefälle: Die Bürger in den östlichen Bundesländern geben weniger Geld für Bücher aus. Hier ragt im Wesentlichen der Speckgürtel um Berlin mit Potsdam über den Bundesdurchschnitt hinaus.

Insgesamt nimmt die Zahl der Käufer von gedruckten Büchern laut Studie ab. Zwischen 2013 und 2017 verlor der Buchmarkt mehr als sechs Millionen Käufer.