Di 07.08.2018 - Experte sieht keine sprachliche Verrohung

Der neue Chef des Instituts für deutsche Sprache sieht keine Verrohung der Sprache.

Henning Lobin sagte, provokante Wortbildungen habe es schon immer gegeben. Allerdings hätten sie nicht zu so intensiven gesellschaftlichen Diskussionen wie heute geführt. Die Echokammer des Internets sorge für eine Zuspitzung. Eine Änderung der sprachlichen Kultur sehe er aber nicht.

Henning Lobin ist Professor für Angewandte Sprachwissenschaft und Computerlinguistik. Er leitet seit Anfang August das Institut für deutsche Sprache. Es wird vom Bund und den Ländern finanziert.