Fr 10.08.2018 - Früheres DDR-Polizeigefängnis als Lernort für Schüler

Das ehemalige DDR-Polizeigefängnis in Berlin-Mitte soll ab Dezember für Schulklassen zugänglich sein.

Zunächst werde eine Etage des Gebäudes an der Keibelstraße als Lernort hergerichtet, kündigte Bildungsstaatssekretär Mark Rackles an. Der Verein Agentur für Bildung werde dafür ein Konzept entwickeln.

Laut Rackles soll das Gebäude ab 2022 als Erinnerungsstätte allgemein zugänglich werden. Das Vorhaben werde mehrere Millionen Euro kosten.

Zu DDR-Zeiten fanden in dem Polizeipräsidium mit seinem Gefängnistrakt auch Verhöre statt. Dorthin einbestellt wurden unter anderen der Maler Norbert Bisky, der Musiker Tony Krahl und die Mutter des letzten Berliner Maueropfers, Chris Gueffroy.