Klaus Lederer © Gregor Baron
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Fr 10.08.2018 - Kultursenator bekräftigt Willen zum Bau von neuem Hauptstadtmuseum

Berlins Kultursenator Lederer hat den Willen des Senats erneut bekräftigt, in der Hauptstadt ein Museum über die Zeit der deutschen Teilung und des Kalten Krieges aufzubauen.

Der Politiker sagte, Berlin sei Kristallisationspunkt des Kalten Krieges gewesen. Heute sei es die Aufgabe, Geschichte lebendig zu halten und zu vermitteln, damit kommende Generationen daraus lernen könnten.

Das Museum soll am früheren Grenzkontrollpunkt Checkpoint Charlie an der Friedrichstraße entstehen.

Der Senat vereinbarte mit einem Investor, in einem geplanten Bürogebäude 3.000 Quadratmeter Fläche für das Museum zu schaffen. Der Checkpoint Charlie sei ein herausragender historischer Ort für Erinnerungskultur und historische Bildung, sagte Lederer. Hier standen sich kurz nach dem Mauerbau 1961 sowjetische und amerikanische Panzer gegenüber. Wann das Museum gebaut und eröffnet wird, ist noch offen.