ehemaliges Krematorium Wedding (c) Cordia Schelgelmilch/Silent-Green
ehemaliges Krematorium Wedding (c) Cordia Schelgelmilch/Silent-Green

Journalistenpreis des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz - Kultur im Krematorium

Besuch in einer Weddinger "Sonderimmobilie"

Kulturtermin von Maya Kristin Schönfelder

1911 wurde das Krematorium Wedding erbaut. Der kommunale Friedhof bekam dadurch eine geräumige Aussegnungshalle mit acht-eckigem Grundriss, mehrere Brennöfen und einen Urnenfriedhof. Ein "Denk Mal!" schon damals.

Als es vor gut 10 Jahren außer Betrieb genommen wurde, war die Frage: Was macht man mit einem solchen Ort? Mittlerweile hat sich die Kultur dieser "Sonderimmobilie" angenommen. Galerien entstehen, ein Archiv soll darin Platz finden, Raum für Künstler und ihre Kunst. Der Umgang mit diesem besonderen Ort erfordert allerdings Fingerspitzengefühl.

Für ihr Feature hat die Autorin den diesjährigen Journalistenpreis des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz erhalten. Er gilt als wichtigste Auszeichnung auf diesem Gebiet und wird am 13.11 in Basel überreicht.