Christina Thürmer-Rohr © Heidrun Melinski
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- Von Vagabundinnen, Mittäterinnen und Musik

Kirsten Dietrich im Gespräch mit der Feministin und Musikerin Christina Thürmer-Rohr

Als der Feminismus an die deutschen Universitäten kam, war Christina Thürmer-Rohr eine von denen, die vieles zum ersten Mal machten: Frauenforschung als wissenschaftliches Thema etablieren, außerhalb der Uni Projekte zum Schutz misshandelter Frauen einrichten. Und trotzdem bewahrte Thürmer-Rohr sich ihre Distanz.

Von der Fiktion der universellen Schwesternschaft hielt sie wenig, betonte stattdessen auch den Anteil der Frauen daran, dass das sie unterdrückende System so gut lief. Und untersuchte, wie unter diesen Bedingungen Freiheit möglich ist, denkerisches Vagabundieren und Freundschaft. Wer von "Mittäterschaft" redet, will sich bewusst nicht vereinnahmen lassen: Christina Thürmer-Rohr versteht feministisches Denken als "Experimentieren an der Schmerzgrenze".

Musikliste 08.03.2019 19:04 Das Gespräch

Von Vagabundinnen, Mittäterinnen und Musik - Kirsten Dietrich im Gespräch mit der Feministin und Musikerin Christina Thürmer-Rohr

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