Durch Eisenkristalle rötlich gefärbter Kalkstein und weiß-gelblicher Dolomit, Meeressediment, Segelselskapets Fjord, Nordost-Grönland-Nationalpark; © imago/Olaf Krüger
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- Am Ende der bewohnten Welt

Unterwegs im Nationalpark Nordost-Grönland
Von Mechthild Müser

Expeditionskreuzfahrtschiff MS Expedition navigiert zwischen Eisbergen, Nordvestfjorden, Scoresbysund, Nordost-Grönland-Nationalpark; © imago/image broker
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Der Nationalpark Nordost-Grönland ist fast dreimal so groß wie Deutschland: eine menschenleere, arktische Wildnis, von einem mächtigen Eisschild bedeckt. Am Gestein in den Fjorden lässt sich Erdgeschichte ablesen, die bis zu einer Milliarde Jahre zurück reicht.

Ortsnamen wie Germania-Land oder Franz-Josef-Fjord zeugen von Expeditionen, die nicht alle glimpflich endeten. Die einzigen Bewohner, die heute im Nationalpark leben, sind die Besatzungen der Wetterstationen und eine dänische Hundeschlitten-Einheit – insgesamt 35 Menschen.

Der kilometerdicke grönländische Eisschild schmilzt alarmierend rasch. Wie schnell sich die fragilen arktischen Ökosysteme verändern werden, versuchen Forscher in Modellen zu errechnen.

Regie: Maidon Bader
Produktion: SWR 2014