Der tschetschenische Dichter Apti Bisultanov; © Privat
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- Meine Nacht ist ohne Morgen

Tschetschenen im deutschen Exil
Von Andreas F. Müller

Im Zuge der Flüchtlingswellen 2015 und 2016 kamen viele Menschen aus den Teilrepubliken der Russischen Föderation nach Deutschland, darunter über 80 Prozent Tschetschenen. Viele gelangten nach Polen in den Schengenraum, um von dort über die grüne Grenze zu gehen – zu Fuß oder mit professionellen Schleppern – bis nach Deutschland, wo sie Asyl beantragten.

Ein großer Teil dieser Geflüchteten lebt in Brandenburg. Sie gelten als verschlossen und schwer integrierbar. Der Ruf islamistischer Gewaltbereitschaft eilt ihnen voraus. Sie stehen unter Generalverdacht.

Der Autor trifft tschetschenische Geflüchtete in Berlin und Brandenburg, spricht mit jungen Männern und Frauen, die versuchen, in der neuen Heimat Fuß zu fassen, aber auch mit älteren tschetschenischen Intellektuellen, wie dem Dichter Apti Bisultanov.

Regie: Philippe Brühl
Produktion: rbb 2018
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