Axel Eggebrecht
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Zum 120. Geburtstag - Er dachte, er lebe ewig – und er tut es

Der Schriftsteller und Radiomann Axel Eggebrecht
Von Kathrin Aehnlich

Berühmt wurden seine Kommentare und Berichte zum Auschwitz-Prozess in Frankfurt am Main und die Rundfunksendungen zu Fragen der Zeit unter der Kennung "Axel Eggebrecht spricht". Er gilt als Rundfunkmann der ersten Stunde und Mitbegründer des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Und das, obwohl Axel Eggebrecht den Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) 1949 aus Protest gegen die zunehmende parteipolitische Einflussnahme verließ und fortan als freier Mitarbeiter arbeitete.

Das Feature zeichnet das Leben des Arztsohnes, der sein Abitur in Leipzig machte, nach. Es berichtet von Eggebrechts Anschluss an die Putschisten Kapp und von Lüttwitz im März 1920, den Beweggründen seiner inneren Kehrtwende und dem Verbleib in der bürgerlich-radikalen Linken. Seine Mitarbeit an der "Weltbühne" von Siegfried Jacobsohn, Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky wird thematisiert sowie die Folgen, die ihm daraus erwuchsen.

Mit: Regina Lemnitz, Ilka Teichmüller, Axel Thielmann, Ilja Richter
Regie: Klaus Zippel
Produktion: MDR 2008