House of One - Pfarrer Gregor Hohberg (l-r), Rabbiner Tovia Ben-Chorin und Imam Kadir Sanci © Paul Zinken | dpa
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Woche der Brüderlichkeit - Wer glaubt, wird tätig!

Interreligiöse Bündnisse für ein weltoffenes Berlin
Von Sophie Elmenthaler

Gläubige Menschen sind in Berlin in der Minderheit. Aber untereinander sind sie gut vernetzt. Schon 1947 wurde die „Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgesellschaften in Berlin“ gegründet. Solche kurz nach dem Krieg entstandenen Organisationen wie auch die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit pflegen mit Podiumsdiskussionen oder Friedensgebeten auf traditionelle Weise den Dialog der Religionen.

Angesichts von Zuwanderung und wachsendem Rechtspopulismus haben sich auch neue interreligiöse Initiativen gebildet, die das friedliche Miteinander in der Stadt politisch mitgestalten wollen. Was treibt die Leute an, sich trotz ihrer unterschiedlichen Weltbilder zusammenzutun? Haben Christen, Juden, Muslime und andere Gläubige am Ende mehr Gemeinsamkeiten als Nicht-Gläubige?