Kleiderschrank eines Mannes: Bekleidung aller Art hängt und liegt in verschiedenen Schrankfächern; © imago/Jochen Tack
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- Aufräumen!

Der ewige Kreislauf von Ordnung und Unordnung

Von Irene Dänzer-Vanotti

Für viele Menschen ist es ein täglicher Kampf, Ordnung zu halten. Manchmal ist eine unordentliche Wohnung ein Spiegel der Seele. Sie kann ein Hinweis darauf sein, dass die Bewohner in inneren Spannungen stehen und deshalb unfähig sind, Ordnung in ihren Räumen zu halten. Manchmal sind eine Küche voller Geschirr oder ein Schreibtisch mit Papierbergen aber auch eine kleine Flucht aus der anstrengenden Ordnung und Taktung eines vollen Berufs- und Familienlebens.

Bewusstes und konzentriertes Aufräumen kann wie eine kleine Therapie wirken: Wer den Dingen ihren Platz gibt, sie reinigt und wegwirft, was überflüssig ist, kommt innerlich zur Ruhe. So kann Aufräumen zur spirituellen Übung werden. Aber eines ist klar: Aufräumen ist eine Lebensaufgabe, die mal besser und mal schlechter gelingt.

Tipp

Aufräumen: gefüllte Müllsäcke auf Bürgersteig; © Carsten Kampf
Carsten Kampf

KOMMENTAR - Gewissenhaftes Ausmisten

Früher nannte man es Frühjahrsputz: Sobald die Temperaturen steigen, ist man geneigt, zu Hause ordentlich aufzuräumen, zu putzen und auszumisten. Doch nützt es was? Burkhard Müller-Ullrich ist skeptisch.