Mein fremdes Land: Autorin Leyla Rabih; © Vincent Arbelet
Vincent Arbelet
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- Mein fremdes Land

Von Leyla Rabih und Mohammad Al Attar

Syrien vor der Revolution. Eine junge Französin mit syrischen Wurzeln reist in das Land ihres Vaters. Verlockend erscheint die Fremde: Menschen auf den Straßen bei Tag und Nacht, der Duft von Aprikosen, die auf der Terrasse trocknen, die Cousinen, die sie kaum kennt und denen sie doch ähnlich sieht.

Aber dann ist da auch die Omnipräsenz der Macht. Syrien, eine Diktatur, spaltet die Familien. Fast jede von ihnen hat politische Opfer zu beklagen, doch es gilt, sich zu arrangieren, wenn man durchkommen will.

Syrien nach der Revolution: Fares, ein junger Syrer im Exil, reist zurück in seine Heimat, um seinen Freund Youssef zu finden. Man weiß nichts von seinem Verbleib. Wurde er vom IS gekidnappt oder von Straßenräubern? Es herrscht Krieg.

Fares' Reisestationen zeichnen die Linie der Zerstörung nach: Maarat, al-Rakka, Aleppo. Dort begegnet er Menschen, die ihm ein Syrien zeigen, das er nicht kennt und das sich jeder einfachen Zuschreibung entzieht.

Mit Atheer Adel, Mehmet Atesçi, Tilo Nest, Leyla Rabih, Urs Fabian Winiger, Sesede Terziyan und Kenda Hmeidan

Regie: Anouschka Trocker
Produktion: rbb 2018
– Ursendung –