kulturradio-Motiv: Schnecke_Mund; Bild: rbb
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- Was ich hörte vom Irak

Von Eliot Weinberger

Nur 43 Tage dauerte der 2. Irakkrieg im Jahr 2003. Dann waren 37.000 irakische Soldaten, 4.000 US-Soldaten und 600.000 irakische Zivilisten tot. Es folgten acht Jahre einer für alle Seiten zermürbenden Besatzungszeit. Massenvernichtungswaffen hat man nie gefunden. Doch mit der Behauptung, der Irak sei in deren Besitz, hatte alles begonnen.

Anhand von Politiker-Statements vollzieht der US-amerikanische Essayist Eliot Weinberger nach, wie sich die USA für den 2. Irakkrieg argumentativ hochrüsteten und bei Kriegslaune hielten. Diese wurden nur allzu bald abgelöst von Augenzeugenberichten über die Grausamkeit des Krieges. Es steht zu befürchten, dass er nicht der einzige dieser Art bleibt.

Mit: Matthias Bundschuh, Stephanie Eidt, Martin Engler und Corinna Kirchhoff
Bearbeitung: Astrid Litfaß
Komposition: Sabine Worthmann
Regie: Andrea Getto
Produktion: rbb 2019
Erste Ausstrahlung