- Was nützt Protest gegen Mietenwahn?

Gegen die steigenden Mieten in Berlin wird viel protestiert. Mit Erfolg?

Mittwoch Nachmittag auf der Oranienstraße in Kreuzberg: Eltern und Kinder des Kinderladens "Bande" protestieren vor ihrem Laden. Sie kämpfen für ihre Einrichtung und haben Angst vor Verdrängung, denn die teure Miete der neuen Eigentümer können sie nicht zahlen. Ein paar Straßen weiter marschierte erst vor knapp zwei Wochen der "Umzug der Verdängten" durch den Wrangelkiez und vorletztes Wochenende standen Mieterinnen und Mieter der Treptower Kungerstraße mit Plakaten auf der Straße. Zu gleicher Zeit startete ein politisches Kunstprojekt des Peng Kollektivs, das sich ebenfalls mit Entmietung beschäftigt. Mieterprotest auf allen Kanälen. Aber: Nützt das etwas? 

Diskutieren Sie mit uns im TAGESTHEMA: Was ist der richtige Umgang zwischen Mietenden und Vermietenden? Kennen Sie Fälle, in denen Protest etwas gebracht hat? Unsere Gäste sind Jörn Oltmann, Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Baustadtrat in Tempelhof-Schöneberg, und Lisa Vollmer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar.

Sprechen Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbb-online.de schreiben.