Musikschule. Der Musiklehrer erklärt die Streichinstrumente © picture alliance

- Muss die Politik Musikschulen stärker fördern?

Wie geht es den Berliner und Brandenburger Musikschulen?

Falls Sie ein Insturment gelernt haben, können Sie sich bestimmt noch an Ihre Musiklehrerin oder Ihren Lehrer erinnern. Von aufgeschlossen und kumpelhaft bis streng und unnahbar reicht die Palette der verschiedenen Instrumentallehrer. Musikschullehrer sind so unterschiedlich, wie die Instrumente, die sie unterrichten. Was sie aber häufig eint, ist ihre prekäre Anstellungssituation. Denn die Mehrzahl der Musiklehrer verdienen in Berlin nur knapp über 13.000 Euro pro Jahr.

Wir möchten heute im TAGESTHEMA mit Ihnen im Rahmen unserer Themenwoche "Wege zur Musik" über die Situation von Musikschullehrern diskutieren. Vergangenes Jahr hat der Senat beschlossen, 1,2 Millionen Euro mehr für zweckgebundene Mittel für Berliner Musikschulen bereitzustellen. Die Musikschulen seien wichtig, so äußerte sich Kultursenator Klaus Lederer.

Wie nehmen Sie den Zustand der Berliner und auch der Brandenburger Musikschulen wahr? Wie stark sollten Musikschulen Ihrer Meinung nach gefördert werden? Denken Sie, dass 20 Prozent mehr festangestellte Lehrer ausreichen, um eine ordentliche Musikausbildung, in der Lehrer und Schüler gewertschätzt werden, zu gewährleisten?

Sprechen Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbb-online.de schreiben.

Unsere Gesprächspartner im Studio sind Clemens Goldberg, Musikjournalist und kulturradio-Moderator, und Andreas Splanemann, Pressesprecher Ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg.