- Sollen Schrebergärten als Baufläche genutzt werden?

Ist das eine gute Lösung, um dem Wohnungsmangel in Berlin beizukommen?

Nach der Arbeit schnell in den kleinen Schrebergarten statt nach Hause - wenn das Wetter schön ist, dann sitzt man doch lieber im Grünen, als zu Hause. Das geht natürlich nur, wenn der Schrebergarten in der Nähe, also in Berlin ist. Nun gibt es in Berlin ein riesiges Wohnraumproblem. Der neueste Vorschlag sieht vor, die Schrebergärten in der Stadt in die Außenbezirke oder ganz nach Brandenburg zu verlegen und die vielen Freiflächen zu bebauen.

In Berlin gibt es 890 Kleingartenanlagen, das wären fast 3.000 ha Baufläche, 3 % des Stadtgebietes werden aktuell von Grünflächen bedeckt.

Wir fragen im TAGESTHEMA nach Ihrer Meinung: Sollten wir in Berlin auf Schrebergärten verzichten und Wohnungen bauen? Würden Sie auf Ihren Schrebergarten verzichten? Ist das eine gute Lösung, um dem Wohnungsmangel beizukommen?

Zu Gast:
- Gerd Nowakowski, Redakteur beim Tagesspiegel
- Gert Schoppa, Vorstandsmitglied des Landesverbandes der Gartenfreunde

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