- Können Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht politische Vorbilder sein?

Am 15. Januar jährt sich der Todestag von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zum 100. Mal

Das Deutsche Reich im Januar 1919. Der Zweite Weltkrieg ist vorbei, vor zwei Monaten hatte der Kaiser abgedankt, und im Reich organisieren sich die politischen Kräfte. Ganz vorne dabei: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die zum Jahreswechsel die KPD gründen und kurz darauf, am 15. Januar, ermordet werden. Bis heute wird dem Tod der beiden jährlich bei der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration gedacht.

Die KPD und ihre Gründer Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht bewegen bis heute nicht nur die Geschichtswissenschaft, sondern auch die Politik. Eine Gedenkveranstaltung der Partei DIE LINKE zur Gründung der KPD im Berliner Abgeordnetenhaus in dieser Woche sorgte für starke Kritik seitens der Berliner CDU für die "Totengräber der Demokratie" der KPD.

Und wie steht es um ihre Gründer? Können Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht politische Vorbilder in einem demokratischen Deutschland sein?

Sprechen Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbb-online.de schreiben.

Zu Gast:
- Dr. Jörn Schütrumpf, Historiker und Leiter der Fokusstelle Rosa Luxemburg, Rosa-Luxemburg-Stiftung
- Dr. Jochen Staadt, Politikwissenschaftler und Projektleiter beim Forschungsverbund SED-Staat an der Freien Universität Berlin