- Science Fiction von der Realität überholt

Ein Kommentar von Burkhard Müller-Ullrich

Als Mary Shelley vor 200 Jahren ihren Science-Fiction-Klassiker über den Wissenschaftler Frankenstein schrieb, der im Labor einen künstlichen Menschen erschuf, war sie ihrer Zeit weit voraus. Heute scheint es, als seien Science-Fiction-Romane und Filme längst von der Realität überholt worden. Am Montag sorgte die Nachricht eines chinesischen Wissenschaftlers für Schlagzeilen, der behauptet, er habe als erster die Genome zweier Zwillingsmädchen verändert.

Wie entwickelt man als Autor Utopien oder Dystopien, wenn früher Unvorstellbares jetzt schon passiert? Burkhard Müller-Ullrich hat sich Gedanken dazu gemacht.